Schutz vor unbeabsichtigtem Datenzugriff und unnötigen Berechtigungen?

In der Datenschutzerklärung, der App-Beschreibung, beim Download oder bei der ersten Verwendung (je nach Betriebssystem) wird angezeigt, welche Zugriffsberechtigungen die App fordert. Es handelt sich dabei zum Beispiel um die Erlaubnis, auf die Kontaktdaten zuzugreifen, aber auch auf andere Daten oder Funktionalitäten des mobilen Geräts (auf Ordner, die Fotos enthalten; auf Standort-Daten (GPS etc.); auf die Kamera, das Mikrofon usw.). Diese Zugriffsberechtigungen sollte man sehr genau studieren, prüfen ob sie für die Funktionen der App notwendig sind und dann entscheiden, ob man die Apps trotz der Forderungen installieren möchte. Ist die App schon installiert, sollte man überlegen, ob man sie bei unnötigen Erweiterungen nicht lieber löscht.

Es gibt zwar Möglichkeiten durch Apps wie „App Guard“ für das Betriebssystem Android einzelne Berechtigungen von Apps teilweise einzuschränken, doch ist dies etwas mühsam und kann dazu führen, dass die App nicht mehr richtig funktioniert. Bei iOS kann man einige Zugriffe im Betriebssystem beschränken.

Allgemein gilt bei Apps und Smartphones: Versuchen Sie nur die persönlichen Daten preiszugeben, die unbedingt nötig sind. So können Sie zum Beispiel GPS ausgeschaltet lassen, wenn Sie gerade keine App nutzen, die GPS benötigt.