Facebook Nutzer: handelt bewusst!

Die Mitbestimmungsmöglichkeit der Nutzer über die
Facebook Datenschutz Richtlinien
war auch in der Vergangenheit sehr beschränkt. Die Mitmach- Aufforderung war immer eher versteckt und zeitlich begrenzt (oft nur eine Woche).

Die Empörung darüber, dass die neuen Änderungen das zukünftige Mitspracherecht gänzlich abschaffen sollen, überrascht daher ein wenig.

Fakt ist: man sollte sich von der Vertraulichkeit der Daten, die man mit Facebook oder Google teilt am besten schon direkt verabschieden. Ganz so, wie wenn man einem unzuverlässigen Freund etwas leiht.  So schützt man sich vor späteren Enttäuschungen.
Jeder sollte dies wissen und sich einfach überlegen, ob er trotz allem die Dienste nutzten will.

Dispute mit der irischen Datenschutzbehörde oder Klagen gegen FB und Co werden realistischer Weise nicht mehr zum echten Schutz der Daten führen, schon gar nicht rückwirkend.

Es gehört nun mal zum Geschäftsmodell der Social Media Portale und Suchmaschinen, Daten zu sammmeln und sie direkt oder bei Bedarf kommerziel zu verwerten.

Sensible Daten gehören nicht in solche Plattformen. Wenn man sich auf diese Dienste einlässt, sollte man es bewusst tun.
Voraussetzung dafür ist die Kenntnis der Umstände/Regeln, auf die man sich einlässt.
Jeder Facebook Nutzer sollte sich die drögen Nutzungsbedingungen und „Datenschutz“- Richtlinien des Portals durchlesen, das er täglich nutzt und sich die Frage stellen:

Worauf lasse ich mich ein? Will ich das?

Hier zwei Links zu den geplanten Bestimmungen in deutscher Sprache, damit man sich nicht zusätzlich – zu den zum Teil verwirrend verfassten Textpassagen – noch mit einer zustätzlichen Sprachbarriere herumplagen muss.

Facebook Datenschutzrichtlinie: http://www.facebook.com/legal/proposeddup/de
Facebook Nutzungsbedingungen:
http://www.facebook.com/legal/proposedSRR/de

 

Unabhängig davon muss sich der User darauf einstellen, dass erfolgreiche Datensammel-Apps (Instagram, What’s App und Co) früher oder später – samt monströsem Datenbestand und Sicherheitslücken – entweder von Facebook oder von Google einverleibt und die gesammelten Daten spätestens dann zusammengeführt werden.

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